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d i e    b i l d e r

entstehen nicht mit Pinsel und Farbe. Nein, ich ,male’ seit etwa 1990 an Computern,
den für mich zeitgemäßen und mächtigsten Werkzeugen zum Schaffen von Bildern
überhaupt. Ausgangsmaterial sind in der Regel eigene Fotografien, die in großer Zahl
auf ausgedehnten Streifzügen entstehen. Die Kamera ist mein Skizzenblock. Bis zu
fünf oder sechs Aufnahmen können in einem Composing verschmelzen. Bei der nach-
folgenden Retusche werden störende Bildbestandteile, oft Personen oder Fahrzeuge,
entfernt und Fehlendes ergänzt, bis das Grundmotiv meiner Bildidee entspricht. Durch
Zuspitzung der Perspektive und der Komprimierung von Bildinhalten entstehen oft
Ansichten vertrauter Orte, von Plätzen, Gebäuden und Landschaften, wie wir sie vor
Ort so nicht sehen können, die aber – meiner Meinung nach – sehr viel über deren
Art und Wesen zum Ausdruck bringen.

Wenn diese ,Vorzeichnung’ abgeschlossen ist, beginnt das ,eigentliche Malen’. Die
Möglichkeiten, Farben, Formen und Strukturen nebeneinander zu setzen, miteinander
harmonieren, kontrastieren oder sich überlagern zu lassen, sind beim Malen mit dem
Computer nicht begrenzt durch die physikalischen Beschränkungen von Pinsel und
Farbe, nicht beschränkt durch evtl. Mangelhaftigkeiten der Finger und Gelenke, nicht
abhängig vom Licht im Atelier…

Die fertigen Bilder werden mit hochpigmentierter Spezialtinte auf ein Gewebe ge-
druckt, das echter Künstlerleinwand sehr ähnlich ist, und das danach – in echter
Handwerksarbeit – auf einen Keilrahmen gespannt wird. Die Tinten zeichnen sich
durch hohe Farbbrillanz und extrem lange Haltbarkeit aus. (Der Hersteller spricht
von 150 Jahren mittlerer UV-Beständigkeit. Ich empfehle dennoch, sie nicht direkter
Sonnenbestrahlung auszusetzen.) An den Rändern wird das Bild spiegelverkehrt
,weitergedruckt’, so dass das Motiv, wenn es auf den 2 cm starken, hölzernen Keil-
rahmen gespannt wird, um die Kanten herum nach hinten ,weiterläuft’. Dadurch
bieten die Bilder auch ohne Rahmen einen attraktiven Blickfang, so wie es häufig
in Galerien zu sehen ist.

 

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