franz albert

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k u r z b i o g r a f i e

Franz Albert, 1959 als Sohn eines Bergmanns im Saarland geboren und aufgewachsen.

Während der Schulzeit in Völklingen: Texte, Illustrationen und Cartoons für Schülerzeitungen

1977 – 1985: Berufsfachstudium für Sozialpädagogik in Berlin, Arbeit als Erzieher, Mitarbeit im
Punk-Kneipenkollektiv ,Sumpfblüte’, Schallplattencover, Veranstaltungsplakate, Comicstrips

1985 – 1987: Ausbildung zum Druckvorlagenhersteller in Saarbrücken, Veröffentlichung von
Comicstrips, Portraitmalerei

seit 1987: selbstständig als Grafiker im Saarland, Arbeitsschwerpunkte: corporate-design-
Entwicklung, Erstellung von Drucksachen

ab 1991: digitale Pop-Art-Portraits

1992: Lehrauftrag an der Hochschule der Bildenden Künste Saar für digitale Bildbearbeitung

seit 2005: Fokus verstärkt auf freier Kunst, digitale Pop-Art, Schwerpunkte: Industrie- und
Alltagskultur, Ausstellungskonzepte

 

s e l b s t b e s c h r e i b u n g

„Gemalt habe ich immer, und seit ich vierzehn war – mit Unterbrechungen – auch fotografiert.
Seit über zwanzig Jahren integriere ich Fotografie und Malerei in einem digitalen Prozess: Als
Grafiker im 21. Jahrhundert male ich anstatt mit Farbe und Pinsel mit Hilfe von Kameras und
Computern. An interessanten Orten fange ich Schnappschüsse ein, gern unscharf und fehl-
belichtet, die ich als Skizzen verwende für meine digitalen Gemälde. Romantik, Impressionismus,
Expressionismus, Pop-Art, Comicstrips und kommerzielle Werbung verschmelzen dabei als prä-
gende Einflüsse. ,Psychedelic PopArt’ oder kurz ,Poqart’ nenne ich das Ergebnis.

Seit 2005 beschäftige ich mich vorrangig mit freier Kunst und dabei intensiv mit den Relikten
der Montanindustrie im Saarland. Außerdem bin ich auch oft in Ostlothringen, Luxemburg und
im Ruhrgebiet mit Kameras unterwegs. Bei all dem interessieren mich neben den ,Kathedralen’
und ,Leuchttürmen’ der Industriekultur besonders die vielen ,Unorte’ der Arbeit und unserer
(urbanen) Lebenswelten, deren Verfall und Transformation. Mit meiner verfremdenden Inter-
pretation will ich beim Rezipienten Interesse für solche Orte und Prozesse wecken und eine
andere Art der Wahrnehmung dieser Orte, deren Bedeutung und Geschichte anstoßen. ,Sehen
Sie selbst!’ lautet mein Motto.

Neben der künstlerischen Auseinandersetzung besuche ich Fachvorträge, Vorlesungen, Semi-
nare und Tagungen zum Thema und bin Mitglied des Instituts für Landeskunde im Saarland e. V.

Von zentraler Bedeutung für mich ist der freie Zugang zur Kunst, weswegen ich eine Auflagen-
limitierung für meine Drucke weitgehend ablehne.”